Vorträge/Miniworkshops
Unter dem Motto "Erkenne und lebe Dein wahres Selbst" - Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität und Selbstheilung veranstaltet die Clemensana-Akademie an verschiedenen Orten in NRW und darüber hinaus kombinierte Vorträge/ Miniworkshops. Aktuell sind Termine an den Standorten Much im Rhein-Sieg-Kreis und Remscheid geplant. Am Freitag, 04.08.2017 um 19.00 Uhr geht es um das Thema "Vorstellung und Einführung in den Selbstheilungsweg "Heilen im Nu" mit der ImMoment-Methode" Mehr Infos über die aktuell geplanten Veranstaltungen unter Vorträge-Miniworkshops

Zum guten Schluss

Wunder gibt es immer wieder – Ein Märchen

Es war einmal ein Professor einer berühmten deutschen Universität. Sein Name war Prof. Dr. Felix von Heyligenstaedt. Im Alter von Mitte 40 leitete er als Experte dort das Institut für Glücksforschung. In Personalunion war er gleichzeitig stellvertretender Leiter der Kommission für interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Forschungseinrichtungen, die sich mit der Erforschung von Heilungsmöglichkeiten sogenannter unheilbarer Krankheiten beschäftigten.

Auf einem nationalen Kongress für interdisziplinäre Gesundheitsforschung hielt er einen Vortrag über die Bedeutung von so genannten Glückshormonen auf die Entstehung von Glückgefühlen und den Stand der Forschung bei den pharmakologischen Therapieansätzen. Beim abendlichen Treffen mit anderen Forschern sprach er mit einem Spezialisten für spirituelle Selbstheilungsprozesse. Vielleicht war es Clemens Kuby, der häufiger im Fernsehen auftrat oder zu Kongressen eingeladen wurde, oder ein anderer Experte auf diesem Gebiet. In dem folgenden Gespräch stellte dieser Spezialist –  nennen wir ihn einfach Herr K. – Prof. Dr. von Heyligenstaedt folgende Frage:

„Was würden Sie machen, wenn in 10 Jahren der größte Teil der Weltbevölkerung völlig glücklich oder sagen wir besser glückselig, im vollkommenen Gleichgewicht und gesund wäre?“

„Das ist für mich unvorstellbar, und zum Glück sind wir auch noch nicht so weit…!“ war seine spontane Antwort.

Nun bat Herr K. Herrn von Heyligenstaedt, ihm die gleiche Frage auch zu stellen.

Dies tat er auch und Herr K. antwortete:

„Wenn wir das geschafft haben, würde ich mit Freude mit meiner Arbeit fortfahren. Denn das  höchste Ziel sind für mich paradiesische Zustände auf unserem wundervollen Planeten.  Wenn dieses höchste Ziel erreicht sein wird, dann würde ich meine Beine hoch legen und mit Freude danach schauen, welche „verrückten“ Sachen wir jetzt initiieren wollen!“

Monate später gab es einen weiteren Kongress für interdisziplinäre Gesundheitsforschung, diesmal auf internationaler Ebene.

Diesmal traf Herr von Heyligenstaedt abends auf den Leiter einer Selbstheilungsprozess-Akademie Herrn Gottlieb von Hohenheim. Er ist entfernt mit Theophastus Bombastus von Hohenheim *1493 verwandt, der besser mit seinem „Künstlernamen“ Paracelsus bekannt ist.

Nach anfänglichem Smalltalk stellt Herr von Hohenheim ihm die Frage:

„Was würden Sie machen, wenn in 10 Jahren der größte Teil der Weltbevölkerung völlig glücklich, oder sagen wir besser glückselig, im vollkommenen Gleichgewicht und gesund wäre?“ Völlig überrascht, die gleiche Frage von einer anderen Person erneut gestellt zu bekommen, antwortete er: „Das ist ja interessant, exakt die gleiche Frage wurde mir schon einmal vor einigen Monaten auf einem Kongress gestellt! Damals sagte ich völlig spontan: „Das ist für mich unvorstellbar, und zum Glück sind wir auch noch nicht so weit… „

Irgendwie sind mir die Frage und die Form meiner damaligen Beantwortung nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Es war schon töricht, es als mein Glück anzusehen, noch nicht so weit zu sein! Es ist schon Wahnsinn, dass ich mein Geld mit dem Unglücklichsein anderer verdient habe und das mit dieser Einstellung dabei. Damals habe ich noch nicht einmal bemerkt, dass ich ja zu den dann Glücklichen zählen könnte. Ja, ja, das eigene Ego, und es macht natürlich auch Sinn, die Erforschung von Heilungsmöglichkeiten bei Krankheiten ohne das begrenzende Attribut „unheilbar“ zu betreiben.“

Auch diesmal bat ihn sein Gesprächspartner, die gleiche Frage auch an ihn zu richten. Herr von Hohenheim antwortete ähnlich wie damals Herr K., ergänzte jedoch noch: „Sie machen ihrem Namen jetzt ja alle Ehre. Ich finde es toll, was Sie über sich entdeckt haben, denn das waren auch Schritte zur Selbstheilung. Was halten Sie von einer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Vermittlung von geistig-emotionalen Prozessen zur Selbstheilung einschl. fachlicher Dokumentation der heilenden Wirkung auf den Körper?“

Es schloss sich eine jahrelange fruchtbare Zusammenarbeit an und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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Und, hast du irgendwelche grundsätzlichen Zweifel über die Möglichkeiten? Ja, ja, das Ego kann schon manchmal ganz schön hartnäckig sein. Ach, was sag ich hier – schön hartnäckig?

Vielleicht geht manchem bei der folgenden Episode ein Licht auf:

Und noch ein Wunder

Am Tag vor dem Fall der Berliner Mauer am 9.11.1989 waren sowohl der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl als auch Außenminister Hans-Dietrich Genscher zu einem Staatsbesuch in Polens Hauptstadt Warschau.

Beim feierlichen Abendessen unterhielt sich der spätere polnische Staatspräsident Lech Welesa mit Außenminister Genscher über die Entwicklung der letzten Wochen und Monate in Deutschland und Europa. Lech Walesa fragte Herrn Genscher sinngemäß, ob er einen Plan hätte, wenn die Mauer fallen würde und eine Wiedervereinigung möglich wäre. Genscher antwortete, dass er dieses erst für möglich hielt, wenn auf ihrer beiden Gräber Bäume wachsen würden.

Wegen der Entwicklungen in der folgenden Nacht wurde der Staatsbesuch am nächsten Tag abrupt beendet und die beiden deutschen Politiker flogen nach Berlin.