Vorträge/Miniworkshops
Unter dem Motto "Erkenne und lebe Dein wahres Selbst" - Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität und Selbstheilung veranstaltet die Clemensana-Akademie an verschiedenen Orten in NRW und darüber hinaus kombinierte Vorträge/ Miniworkshops. Aktuell ist ein Termin am Standort Remscheid geplant. Am Freitag, 20.10.2017 um 19.30 Uhr geht es um das Thema "Jeder Gedanke/jede Handlung des Ego-Selbst ist Ausdruck von Arroganz - beim Höheren Selbst ist es Ausdruck universeller Liebe" Mehr Infos über die aktuell geplanten Veranstaltungen unter Vorträge-Miniworkshops

Die Zusammenhänge

Die Begriffe

Matrix – die Filmtrilogie

Die Trilogie der Matrix-Filme, die ab 1999 zuerst in den USA erschienen, befasst sich mit der Bewältigung der eigenen Egomatrix. Hier noch einmal die im Kapitel „ Matrix – Matrices“ aufgeführten Kurzinformationen, danach werden die Namen der Hauptdarsteller näher erläutert:

  • Matrix (Originaltitel: The Matrix) ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1999. Drehbuch und Regie durch die Wachowski-Brüder, in den Hauptrollen Keanu Reeves, Laurence  Fishburne und Carrie-Anne Moss. Im Mai 2003 folgte die Fortsetzung mit „Matrix Reloaded“ und im November 2003 der dritte Teil „Matrix Revolutions“. 
  • Morpheus, im Film dargestellt von Laurence Fishburne; in der grch. Mythologie ist Morpheus der „Gott der Träume“
  • Trinity, dargestellt von Carrie-Anne Moss; engl. Ableitung von lat. trinitas f. „Dreieinigkeit“
  • Neo, dargestellt von Keanu Reeves; von lat. neo „der Neue“

Die Matrix-Filme gehen über den Horizont anderer üblicher Actionfilme weit hinaus. So werden Anleihen beim Gnostizismus, einer frühchristlichen Strömung, beim Zen-Buddhismus und bei Analogien im Neuen und Alten Testament gemacht. Auch ein Bezug zum platonischen Höhlengleichnis ist herstellbar.

Die Filme lassen sich auf verschiedene Ebenen betrachten und damit erfahren. Eine gute Sichtweise ist es, sich in die Person des Neo zu versetzen und die anderen Darsteller mit Morpheus und Trinity an der Spitze als innere Rollen anzusehen.

Für diejenigen, die den oder die Filme noch nicht gesehen haben bzw. sich nicht mehr richtig an den Inhalt erinnern können, hier einige Szenen und Aussagen:

  • Morpheus zu Neo am Anfang des ersten Films: „Ich will dir sagen wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, dass du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass etwas mit der Welt nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt.“ In der gleichen Szene erklärt Morpheus Neo, dass es schwierig sei, mit Worten zu erklären was die Matrix ist. Jeder müsse sie selbst erleben. Er hält Neo eine rote und eine blaue Pille hin. Die blaue steht bezogen auf Neo dafür, sein Leben als Thomas A. Anderson fortzusetzen und die rote Pille dafür, dass Morpheus ihm die Matrix zeigt. Neo soll sich für den einen oder anderen Weg entscheiden. Daraufhin wählt er die rote Pille und seine Entdeckungsreise beginnt.
  • Als Neo das erste Mal aus der Matrix herausgelöst wird, erkennt er, dass die anderen menschlichen Wesen letztendlich schlafen und im Traum eine Scheinwelt erleben. Genauso wie er es bis dahin getan hat.
  • In einer Szene beim Besuch des Orakels hängt über der Tür ein Schild mit dem Text „temet nosce“, was „Erkenne dich selbst“ bedeutet.

Ich kann das Studium der Filme jedem nur empfehlen, da es auch deutlich macht, dass die Selbstreinigung von der Egomatrix ein umfangreicheres Programm darstellt, es aber auf der anderen Seite auch Mut macht, sich dieser Aufgabe zu stellen.