Vorträge/Miniworkshops
Unter dem Motto "Erkenne und lebe Dein wahres Selbst" - Der Weg zur wahren Lebensweisheit, Humanität, Spiritualität und Selbstheilung veranstaltet die Clemensana-Akademie an verschiedenen Orten in NRW und darüber hinaus kombinierte Vorträge/ Miniworkshops. Aktuell sind Termine an den Standorten Much im Rhein-Sieg-Kreis und Remscheid geplant. Am Freitag, 04.08.2017 um 19.00 Uhr geht es um das Thema "Vorstellung und Einführung in den Selbstheilungsweg "Heilen im Nu" mit der ImMoment-Methode" Mehr Infos über die aktuell geplanten Veranstaltungen unter Vorträge-Miniworkshops

Die Ego-Matrix

Das Ego-Drama – Ouvertüre

Das Kreuz mit dem Törichtsein

(Verwandte Rollen: Dumm sein, Dummheiten machen, Albernheit, Torheiten begehen)

Vergl. auch lat. stultitia f. die Torheit, der Mangel an Einsicht, die Einfalt, Albernheit (Ggstz. lat. prudentia, sapientia f.  Klugheit, Vernunft, Einsicht, Weisheit)

Eine Handlungsweise ist zukunftsfeindlich und töricht, wenn sie behindert, was sie zu schaffen vorgibt. Das ist eine der besten Definitionen, die ich über das Törichtsein entdeckt habe.

Es ist aus der reinen Sicht töricht, sich selbst oder andere aus schädigenden Standpunkten heraus durch Handlungen oder Nicht-Handlungen zu verletzen. Es ist töricht, sich aus bestehenden Verletzungen heraus zu rächen, selbst wenn einem die Racheabsicht nicht bewusst ist. Es  ist grundsätzlich töricht, aus Unbewusstheit heraus immer wieder schädigende Dinge zu tun. Es ist töricht, die Egomatrix nicht zu erforschen, da mir meine selbstschädigenden Motive und die der anderen zumindest teilweise verborgen bleiben werden. Es ist töricht geistig-emotionale Hintergründe von krankhaftem Geschehen nicht entdecken zu wollen und dadurch dem weiteren krankhaften Verlauf Vorschub zu leisten. Es ist unverantwortlich und dumm, die Verantwortung für das eigene krankhafte Geschehen an der Tür zur Arztpraxis abzugeben.

Auch das Ego kennt Törichtsein und da es die Dinge grundsätzlich pervertiert. Also schauen wir uns einmal an, wie unser Ego das so macht.

Manche befürworten Kriegseinsätze zur vermeintlichen Friedenssicherung, um eigene Egointeressen in Rambomanier durchzusetzen. Verschleierungen der wahren Absicht gehören dabei zum Handwerk. Beispiele aus der Geschichte der Kriege sind: Den anderen  eine bessere Kultur oder die Zivilisation bringen, Lebensraum im Osten schaffen, eine Achse des Bösen definieren, um Frieden zu erschaffen. Dabei wird vorgeben, das Böse vernichten zu wollen ohne die eigenen zerstörerischen Absichten zu sehen und verantwortungsvoll einzugestehen.

Es verstellt dabei sogar die wahre Sicht auf das Törichtsein, den aus dieser Absicht ist es scheinbar logisch, schlagkräftige Waffen zu haben und scheinbar töricht, nicht hinreichend gut bewaffnet zu sein. 

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Nun, was hat der Überlieferung nach  ein bekannter Weisheitslehrer seinen Schülern dazu gesagt? In einem seiner lichten Momente und zwar in der Bergpredigt gab laut Bibel Jesus folgende Losung aus:
13Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn dass man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. 14Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. 16Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen …

Matth. 5,13 ff.

 

Ich will für Jesus hoffen, dass er es nicht genau so gesagt hat, denn es ist besser sich selbst mit einzubeziehen, denn es gibt auch die Ego-Rolle des Predigers, der sich über andere erhebt. Wenn er sich selbst mit einbezogen hat, müsste er so gesagt haben:

Wir sind das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn dass man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. Wir sind das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst unser Licht leuchten vor den Leuten, dass sie unsere guten Werke sehen …